Anleitung

Wie der AEA-Kostencheck Ihnen hilft, faire Preise für PV- und Heizsysteme zu erkennen

Der AEA-Kostencheck der Österreichischen Energieagentur vergleicht Angebote für Photovoltaik-Anlagen und Heizsysteme mit aktuellen Marktdaten — kostenlos und herstellerunabhängig.

Der AEA-Kostencheck ist ein kostenloses Online-Tool der Österreichischen Energieagentur (AEA). Er vergleicht Ihre Angebote für PV-Anlagen, Wärmepumpen und Holzheizungen mit aktuellen Durchschnittskosten aus realen Förderfällen — herstellerunabhängig und in wenigen Minuten.

Warum ist der AEA-Kostencheck nützlich?

Die Kosten für PV-Anlagen und Heizsysteme variieren stark je nach Anbieter, Region und Anlagentyp. Ohne Marktkenntnis ist es schwer einzuschätzen, ob ein Angebot angemessen ist. Der AEA-Kostencheck löst genau dieses Problem: Er stellt Ihr konkretes Angebot den aktuellen Durchschnittskosten gegenüber und zeigt, ob Sie im üblichen Preisrahmen liegen.

Das ist besonders wertvoll, wenn Sie:

  • Erstmals eine PV-Anlage planen und keine Vergleichswerte haben
  • Mehrere Angebote erhalten haben und eine objektive Einordnung brauchen
  • Über einen Heizungstausch nachdenken und die Förderungswürdigkeit prüfen möchten

Welche Systeme können verglichen werden?

Derzeit unterstützt der AEA-Kostencheck die Bewertung folgender Systeme:

  • Photovoltaik-Anlagen: Angebote für PV-Systeme (typischerweise 5–15 kWp für Einfamilienhäuser) können mit Durchschnittskosten verglichen werden. Der Vergleich berücksichtigt Leistung, Komponentenqualität und regionale Preisunterschiede.
  • Wärmepumpenheizungen: Sowohl Luft/Wasser-Wärmepumpen als auch Sole/Wasser-Wärmepumpen mit Tiefenbohrung werden berücksichtigt.
  • Holzzentralheizungen: Pellet- und Scheitholzsysteme sind ebenfalls Teil des Vergleichs.

Wie funktioniert der AEA-Kostencheck?

Die Nutzung ist einfach und in drei Schritten erledigt:

  1. Angebotsdaten eingeben: Sie geben Basisinformationen zu Ihrem erhaltenen Angebot ein — Systemtyp, Leistung (kWp bzw. kW), Gesamtpreis und optionale Details.
  2. Vergleich mit Marktdaten: Das Tool vergleicht Ihre Daten mit aktuellen Durchschnittskosten, die aus realen Förderfällen (z. B. „Raus aus Öl und Gas", „Sauber Heizen für Alle") und OeMAG-Abrechnungsdaten stammen.
  3. Ergebnis erhalten: Sie sehen sofort, ob Ihr Angebot im erwartbaren Preisrahmen liegt. Bei Abweichungen erhalten Sie Hinweise, welche Faktoren den Preis beeinflussen könnten.

PV-Anlage und Smart Meter: Die optimale Kombination

Wer eine PV-Anlage installiert, sollte gleichzeitig den Smart Meter aktivieren. Der Zusammenhang:

Kostencheck → PV-Anlage → Smart Meter → maximale Ersparnis

  1. AEA-Kostencheck nutzen: Angebote vergleichen und einen fairen Preis sicherstellen.
  2. PV-Anlage installieren: Mit dem richtigen Angebot die Anlage errichten lassen. Unser PV-Anlage Ratgeber erklärt Planung, Kosten und Förderungen.
  3. Smart Meter Opt-In aktivieren: Beim Netzbetreiber die Viertelstundenmessung freischalten. So sehen Sie im Smart Meter Portal genau, wann Ihre Anlage wie viel produziert und wann Sie Strom verbrauchen.
  4. Eigenverbrauch optimieren: Verlagern Sie Großverbraucher (Waschmaschine, Geschirrspüler, E-Auto) in die Produktionsstunden Ihrer PV-Anlage.
  5. Überschuss einspeisen: Was Sie nicht selbst verbrauchen, speisen Sie ins Netz ein. Aktuelle Vergütungen finden Sie unter Einspeisetarife PV und OeMAG-Einspeisetarife 2026.
  6. Dynamischen Tarif prüfen: Mit Smart Meter und PV-Anlage können Sie einen dynamischen Stromtarif nutzen — ideal, um den Netzbezug in günstige Stunden zu verlagern.

Neu ab April 2026: Der Sonnenrabatt (SNAP) bringt 20 % Rabatt auf das Netzentgelt zwischen 10 und 16 Uhr — genau dann, wenn Ihre PV-Anlage am meisten produziert. Voraussetzung: Smart Meter mit Opt-In. Alle Details: SNAP – Sommer-Nieder-Arbeitspreis 2026.

Wer steht hinter dem AEA-Kostencheck?

Die Österreichische Energieagentur (AEA) ist ein gemeinnütziger wissenschaftlicher Verein, der im Auftrag des Bundes Initiativen wie klimaaktiv umsetzt. Die Kostendaten stammen aus realen Förderfällen und werden regelmäßig aktualisiert.

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Häufige Fragen zum AEA-Kostencheck

Ist der AEA-Kostencheck wirklich kostenlos?

Ja, der Kostencheck ist vollständig kostenlos und herstellerunabhängig. Die AEA finanziert sich über öffentliche Aufträge, nicht über Provisionen von Anbietern.

Wie aktuell sind die Vergleichsdaten?

Die Datenbasis wird regelmäßig aus aktuellen Förderfällen und OeMAG-Abrechnungen aktualisiert. Sie spiegelt die tatsächlichen Marktpreise wider, nicht Listenpreise der Hersteller.

Kann ich den Kostencheck auch für Balkonkraftwerke nutzen?

Derzeit ist der Kostencheck auf größere PV-Anlagen und Heizsysteme ausgerichtet. Für Balkonkraftwerke (bis 800 Watt) bietet er keine spezifischen Vergleichsdaten.

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